nach einer Erzählung von James Thurber

 

Die letzte Blume ist Thurber's melancholisches und bitterböses Gleichnis über die Sinnlosigkeit der Historie, die ewige Ablösung von Krieg und Frieden, wobei der Krieg mit seiner Zerstörung jeglichen Lebens und der Kulturen das Wachsen der Blumen, der Künste, der Liebe und der Kinder immer wieder gefährdet.

Die schrecklichen Ereignisse des 11. September geben unserem Stück eine traurige - nicht gewollte - Aktualität. Dennoch teilen wir Thurber's Glauben an den Menschen, "der um ein kleins entscheidenes Stückchen größer ist, als seine Verzweiflung über dessen Torheit," wie sein deutscher Herausgeber Kusenberg sagt (1953).

Unsere kleine szenisch-filmische Parabel will ein Beitrag dazu sein. Thurber widmet seine Parabel einer Rosemary "in der heimlichen Hoffnung, daß Ihre Welt besser sein wird als meine!"

Wir spielen inzwischen für Rosemary's Enkelkinder, wir sind Rosemary's Enkelkinder, und brauchen gute Wünsche mehr denn je ...

 

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